Das postmigrantische Korrektiv

Zur kritischen Vermittlung von Kultur und Gesellschaft im DaF-Unterricht

Nicolas Wasser (Brasilien)

ORCID: 0000-0001-8580-0899

Publikationsangaben

DOI
10.XXX

Publiziert
28. September 2026

Ausgabe
Heft 18 (2026)

Lizenz
CC 4.0

Das Bild zeigt das Cover von Heft 18, 2026.

Abstract

Der diskursive Kulturbegriff, wie er von den Kulturstudien im Fach Deutsch als Fremdsprache (DaF) entwickelt wurde, hat einen Perspektivwechsel angestoßen, durch den normative Setzungen und hegemoniale Deutschlandbilder kritisch hinterfragt werden können. Damit rückt zunehmend die Frage in den Mittelpunkt, wie Lernende dazu befähigt werden können, aktuelle Debatten über Migration, Mobilität und Zugehörigkeit in den DACHL-Ländern nicht nur nachzuvollziehen, sondern sich aktiv, argumentativ und bedeutungsstiftend an ihnen zu beteiligen. Vor diesem Hintergrund führt der vorliegende Beitrag in die postmigrantische Perspektive ein und beleuchtet dabei insbesondere die Themenfelder postmigrantische Gesellschaft, Identität und Mehrfachzugehörigkeit. Im Fokus stehen dabei insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, der brasilianische und lateinamerikanische Lehr- und Lernkontext, in dem Vorstellungen von kultureller Mehrfachzugehörigkeit und hybrider kultureller Zusammensetzung aufgrund historischer Entwicklungen bereits eine besondere Relevanz besitzen. Abschließend werden konkrete Beispiele aus Literatur, Film und Performance vorgestellt, die postmigrantische Perspektiven eröffnen und für den Einsatz im DaF-Unterricht fruchtbar gemacht werden können. 

Schlagwörter

Postmigration · Kulturstudien · DaF · Mehrfachzugehörigkeit · postmigrantische Gesellschaft

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Zitierempfehlung

Wasser, Nicolas (2026). Das postmigrantische Korrektiv: Zur kritischen Vermittlung von Kultur und Gesellschaft im DaF-Unterricht. DaF-Brücke, 18. S. 34-41. https://doi.org/…


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